18/18 - "Das Innere Kind verstehen lernen"

Wie Borderlinepatienten Selbstberuhigung lernen - und Pflegende sie unterstützen können

Das Konzept der Arbeit mit dem Inneren Kind wird im psychotherapeutischen Setting eingesetzt, um die Patienten zu befähigen, eigene Anspannung und Stress-Situationen im Alltag besser und eigenständig zu meistern. Der Erfolg für die Patienten wird durch häufiges Üben im Alltag erreicht. Daher ist die Arbeit mit dem Inneren Kind ein Arbeitsfeld der Pflege und muss von ihr konzeptionell selbst (mit-)entwickelt werden.
Das Seminar befähigt die Teilnehmer, durch Impulsvorträge der Dozentin sowie Gesprächsrunden untereinander, eigenständig ein wirksames Pflegekonzept zur Behandlungsergänzung von Patienten (v.a. mit Traumaerfahrungen oder Persönlichkeitsstörungen) zu entwickeln. Spezielle Wissensbereiche und Handlungshilfen in Krisen (wie Suizidalität, selbstverletzendes oder dissoziatives Verhalten) werden als Bausteine der Fortbildung eingefügt und ergänzen den Themenkomplex sinnvoll.

Themen und Inhalte

- Grundlagenwissen über das Konzept des Inneren Kindes
- Anwendungsmöglichkeiten des Konzeptes in der Praxis
- Regression: wann ist sie heilsam, wann hinderlich?
- Spezielle Anforderungen im Umgang mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen
- Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT) und das Innere Kind
- Vermittlung von Stabilisierungs- und Selbstberuhigungstechniken
- Krisenintervention: Anspannung und Emotionen
- Prinzipien des Arbeitsalltags: Individualität, Transparenz und Kontrolle



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