25/18 - Stimmenhören - Krankheit oder Normalität?

Stimmenhören ist eine besondere menschliche Wahrnehmungsform, die zwar Leiden hervorrufen, unter günstigen individuellen und sozialen Voraussetzungen aber das Leben auch bereichern kann. Leider wird Stimmenhören heutzutage vor allem als Symptom psychischer Erkrankung betrachtet, und Stimmenhörer werden als verrückt stigmatisiert.
Negiert werden dabei stimmenhörende Menschen, die keine psychiatrische Diagnose haben und daher auch keine Behandlung in Anspruch nehmen (müssen).

Das Seminar will das Thema Stimmenhören aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Betroffene werden ihr eigenes Stimmenerleben schildern. In Referaten und Workshops wird sich näher mit den verschiedenen Ansätzen im Umgang mit und bei der Behandlung von Stimmen hörenden Menschen auseinandergesetzt.
Das Seminar gibt Anregungen zur Unterstützung für Begleitpersonen, Angehörige und Betroffene.
Was empfinden Betroffene als hilfreich im Umgang mit dem Stimmenhören? Welche Behandlungs- und Therapiemethoden gibt es? Was ist unsere eigene Einstellung zum Stimmenhören und zu den Menschen, die Stimmen hören?

Hinweis

Filmvorführung "Nebel im August" am 25.09.18



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