38/18 - Rhythmus, Bodypercussion und Trommeln in Allgemeinpsychiatrie und Forensik

Grundkurs

Rhythmen machen das Leben bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar und schaffen Struktur. Spannung, Überraschung und Witz sind nur möglich in Bezug auf Geordnetes und Geregeltes. Genau hier möchte dieser Kurs ansetzen. Inhaltlich geht es dabei um Rhythmen, die auf der Trommel und mit dem Körper gespielt werden. Es wird geklatscht, geschnippt, gesprochen und mit verschiedenen Percussion-Instrumenten getrommelt.

Bodypercussion und Trommeln fördern die sozialen Kompetenzen, befähigen zu Achtsamkeit, schaffen Vertrauen. Koordination, Konzentration und Ausdauer werden geschult, Struktur wird gefördert. Beide Methoden sind "Gymnastik" für das Gehirn und unterstützen nachhaltig die Vernetzung der beiden Gehirnhälften. Darüber hinaus gleichen sie aus, bauen Stress ab und machen Spaß. Zusätzlich ermöglicht dieses Angebot eine Verbesserung des Körperbewusstseins und ein Training der Selbstwahrnehmung. Nicht zuletzt hat Rhythmus auch eine Wirkung im emotionalen Bereich. Der Mensch wird "berührt", wird vom Rhythmus "getragen".

Die genannten Möglichkeiten und Ziele machen diese Methode besonders für die Arbeit mit Klienten in Psychiatrie und Forensik interessant. Das Seminar richtet sich dabei an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen, die sich für Rhythmus interessieren bzw. Rhythmus, Bodypercussion und Trommeln in ihren Arbeitsbereich integrieren wollen. Die Teilnehmenden lernen, ein eigenes, sicheres Gefühl für Rhythmus, Zeit und Timing zu entwickeln und erhalten Anleitung, wie sie dieses Wissen authentisch an andere Menschen weitergeben können.

Hinweis

Grundkenntnisse im Trommeln sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung für eine Kursteilnahme. Falls keine Trommel zur Verfügung steht, können auf vorherige Anfrage, eine begrenzte Anzahl Trommeln durch den Kursleiter gestellt werden.



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