41/18 - Ressourcen erkennen - mit Ressourcen arbeiten

Ein Grundparadigma psychosozialer Arbeit ist die Ressourcenorientierung. Sie bezeichnet einen Zugang in der Fallarbeit, bei dem versucht wird, vorhandene Stärken und Kompetenzen, Möglichkeiten und Unterstützungsquellen des Klienten und des sozialen Umfelds bzw. des Familien- und Herkunftssystems zu erkennen und für die beratende bzw. therapeutische Arbeit nutzbar zu machen. Die vorhandenen Ressourcen sind die Mittel, die es KlientInnen ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, vorhandene Probleme zu lösen und ein zufriedenstellendes Leben zu führen. KlientInnen tragen alle Fähigkeiten in sich, um mit Schwierigkeiten umzugehen und diese zu bewältigen. Ressourcenorientiertes Arbeiten setzt die Fähigkeit voraus, solche Stärken und Unterstützungsquellen diagnostisch zu erfassen, vorhandene Ressourcen zu erschließen und so zu fördern, dass sie für Beratung und Therapie genutzt werden können.

Das Seminarangebot gibt eine Einführung in die ressourcenorientierte psychosoziale Diagnostik und Prozessgestaltung, wobei ein Schwerpunkt auf KlientInnen mit (vermeintlich) ungünstiger Ressourcenlage gelegt wird. Die TeilnehmerInnen sollten bereit sein, sich mit der eigenen Ressourcenlage zu beschäftigen und Beispiele aus der beruflichen Praxis in das Seminar einzubringen.

DIESER KURS IST BEREITS AUSGEBUCHT!!!

Hinweis

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



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