47/18 - Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT)

Eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie

Auch wenn die Akzeptanz- und Commitment Therapie (ACT) einen diagnoseübergreifenden Ansatz darstellt und nicht für spezielle psychische Störungen entwickelt worden ist, so gibt es doch eine Reihe von Krankheitsbildern, bei denen es sich besonders bewährt hat. Dazu gehören Belastungs- und Anpassungsstörungen, Depressionen und alle Formen von Angst- und Zwangsstörungen. Menschen, die mit chronischen Schmerzen kämpfen, erfahren wertvolle Hilfe durch Akzeptanz und Commitment Therapie.

Ziel der ACT ist die Stärkung der menschlichen Fähigkeit eigenes Verhalten flexibler zu gestalten oder zu verändern im Dienste selbstgewählter Wertvorstellungen.
In der Behandlung werden Akzeptanz- und Achtsamkeitsprozesse gefördert, in denen Menschen lernen, ihre Beziehung zu schwierigen inneren Erfahrungen flexibler zu gestalten und destruktive "Kopflastigkeit" durch beherztes Handeln zu ihrem Nutzen einzusetzen. Die ACT vermittelt Patienten und Patientinnen (und uns selbst) Fähigkeiten notwendiges Leiden besser annehmen zu können, um das Potenzial zu engagiertem Handeln freizulegen.

Ziel des Kurses ist ein wertschätzender, freundlicher Umgang, in dem ACT kennengelernt, an sich selbst erlebt und mit anderen geübt werden kann. Der Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung der Grundlagen zu ACT und des Kennenlernens der ACT-Prozesse mit Arbeitsmaterialien an Hand von eigenen Beispielen. Ein Schwerpunkt wird dabei die Achtsam-keitsorientierung sein.
Im Kurs erfolgt das Üben und der Austausch in Kleingruppen sowie die anschließende Reflektion mit allen Teilnehmern.



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