48/18 - Tiergestützte Therapie

Konzeptumsetzungen im stationär psychiatrischen Rahmen am Beispiel des Bezirksklinikum Mainkofen

Seit 2009 gibt es Tiergestützte Interventionen (TGI) in großem Umfang am BK Mainkofen. Aktuell gibt es Projekte mit internen und externen Therapiehundeteams (THTs), mit Aquarienfischen, Bienen, Pferden und Alpakas.

TGI-Projekte im stationären Rahmen einer Klinik erfordern die Einhaltung und Umsetzung wichtiger Qualitätsstandards und Hygienevorschriften. Den Rahmen für die klinische Arbeit stellt ein verbindlicher Regelkatalog für jede Tierart dar. Dort sind z.B. die Voraussetzungen für die Teams in Bezug auf Ausbildung von Mensch und Tier festgelegt, die nötigen Gesundheitskontrollen, die Versicherung der Teams und der Hygieneplan. Damit ist ein strukturierter Rahmen zur Qualitätssicherung garantiert, der den professionellen Einsatz ermöglicht.

Seit 8 Jahren koordiniert und kontrolliert Silke Lederbogen die eingesetzten Teams am BKH Mainkofen. Ihr Anspruch ist der hochprofessionelle Einsatz von TGI und ein wissenschaftlich fundierter Hintergrund der Maßnahmen, sowie die Berücksichtigung ethischer Gesichtspunkte und natürlich des Tierschutzes.

Themen und Inhalte

- Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung
- Wirkweisen von TGI
- Versicherungsschutz für den Einsatz in einer Klinik
- Hygieneaspekte
- Ausbildung von Mensch-Tier-Teams
- Erstellung von Regelkatalogen
- §11 TierSchG und andere Aspekte von Ethik und Tierschutz
- Erstellung eigener Konzepte
- Problemstellungen, Fragen und Wünsche der TN

Hinweis

Bitte keine eigenen Tiere mitbringen!



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