78/18 - Pflege von Menschen mit Demenz

Pflege als kulturelles Handeln unter den Zwängen von Ökonomie und Organisation
Abgesagt

Pflege beinhaltet deutlich mehr Aspekte als nur eine Technik der Versorgung von Menschen, deren Selbstpflegekompetenz eingeschränkt ist. Pflege ist vielmehr ein kultureller Akt, in enger Wechselwirkung zu gesellschaftlichen Gegebenheiten stehend. Dies wird besonders deutlich bei der Pflege dementiell erkrankter Menschen, denn dabei werden vielfältig unterschiedliche Kompetenzen gefordert. Neben den hohen körperlichen Anforderungen brauchen die Pflegenden maximales Einfühlungsvermögen in die konkreten Bedürfnisse des kranken Menschen, auch wenn diese nicht mehr geäußert werden können. Gleichzeitig sind erhebliche Kenntnisse der Physiologie und Pathologie erforderlich, ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und psychologisches Verständnis. Dies alles, verbunden mit hohem sozialen Engagement und ethischen Prinzipien, benötigen Pflegende bei der Versorgung der Erkrankten.

Der Kurs will hierfür Ansatzpunkte liefern, indem umfassend fachliche und gesellschaftliche Aspekte in Vorträgen, Workshops und Präsentationen zur Diskussion stehen.
Es werden dabei neben aktuellen Informationen zur Erkrankung, zur Rechtslage und zur Methodenlehre auch gesellschaftliche und spirituelle Themen bearbeitet. Der Begriff der Ganzheitlichkeit gewinnt hierdurch eine neue Bedeutung.



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