822/18 - Irseer Frühjahrskongress der psychiatrischen Ergotherapie

Die Rahmenbedingungen für die Behandlung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen haben sich in den vergangenen Jahren sehr rasch entwickelt und stellen neue Anforderungen an die Behandlungsabläufe. Dies betrifft sowohl die rechtlichen Bedingungen der Behandlung, als auch die inhaltlichen und ökonomischen Voraussetzungen für eine moderne, patientenorientierte Diagnostik und Therapie im psychiatrischen Kontext (u. a. verkürzte Aufenthaltsdauer, fragmentierte Dienstleistungen bzw. Schnittstellenproblematiken). Um diesen veränderten Rahmenbedingungen adäquat begegnen zu können, werden seit jüngerer Zeit unterschiedliche Strategien entwickelt und implementiert. So übernehmen beispielsweise Kliniken vermehrt ambulante, komplementäre, betreuende und rehabilitative Aufgaben, es bilden sich Gesundheitszentren mit der Prämisse „alles aus einer Hand“ und es werden integrative Behandlungsansätze erprobt.
Wie für viele Berufe im Gesundheitswesen gilt auch für die Ergotherapie, dass sich ihr Verständnis ändert und sie sich mit den Neuerungen der Zeit beschäftigt.
Wir möchten den „Irseer Frühjahrskongress“ dazu nutzen, um mit Ihnen in die Diskussion zu kommen und Ihnen Wege aufzeigen, wie andere Kliniken mit den Neuerungen der Zeit umgehen.



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ICF_basierte_psychisch_funktionelle_Behandlung_Joachim_Haag.pdf 1.9 MB
Die_Aufnahmegruppe_im_stationaeren_Bereich_Katja_Getto.pdf 546.1 KB