83/18 - Aggressive Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit Intelligenzminderung

Aggressives Verhalten bei Menschen mit Intelligenzminderung erkennen, verstehen und adäquat behandeln und begleiten

Mehr als die Hälfte der Menschen mit geistiger Behinderung zeigt psychische Auffälligkeiten unterschiedlicher Art und Ausprägung. Hierbei spielt aggressives Verhalten im pädagogischen und auch psychiatrischen Alltag eine besonders wichtige Rolle. Das Spektrum erstreckt sich dabei von harmlosen Flüchen und Beleidigungen über sachaggressives bzw. selbstverletzendes Verhalten bis hin zu massiven tätlichen Übergriffen.

Wie lässt sich aggressives Verhalten entschlüsseln und wie die meist dahinter versteckte Not der betroffenen Person erkennen?

Diese Frage steht im Zentrum der Veranstaltung. Denn nur aus einem wirklich verstehenden Ansatz heraus lässt sich im zweiten Schritt die richtige Maßnahme (therapeutisch, pädagogisch, milieugestalterisch) ableiten. Unter welchem Gesichtspunkt können hierbei Psychopharmaka hilfreich sein und welche nicht-pharmakologischen Maßnahmen sind einsetzbar?

Die Fortbildung will versuchen, hier konkrete Handlungsstrategien und Tipps für den pädagogischen und psychiatrischen Alltag zu geben. Diagnostische Grundlagen, Instrumente und Hilfsmittel werden dabei besprochen und konkret erprobt. Darüber hinaus wird das Modell der emotionalen Entwicklung bei Menschen mit Intelligenzminderung vorgestellt und seine Bedeutung für das Verständnis von psychischen Auffälligkeiten bei dieser Personengruppe eingehend erläutert.
Die Erarbeitung erfolgt anhand vieler Fallbeispiele (Kasuistiken, Videos) und Übungen.

Hinweis

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