95/18 - Empathische Gesprächsführung

Gewaltfreie Kommunikation

Beziehungen sind Säulen menschlichen Lebens und fester Bestandteil unseres Alltags. Im Prozess der gewaltfreien Kommunikation geht es um die empathische Beziehung zwischen Menschen. Sie ist eine schlichte und wirkungsvolle Kommunikationsweise, um mit Mitmenschen in Beziehung zu treten, sie fördert eine innere Haltung gegenseitiger Wertschätzung, führt zu mehr Tiefe und Achtsamkeit.

Täglich erleben wir, wie schwierig Problemlösung und Konfliktbewältigung ohne gegenseitiges Verletzen sein kann. Besondere Bedeutung trägt dabei unsere Sprache. Menschen verletzen durch Worte oder treten durch sie in Verbindung. Worte können Fenster sein oder Mauern.

Im Seminar gewinnen Sie mehr Sicherheit, um
- einfühlsam zu kommunizieren,
- verletzende Sprachmuster, wie z.B. Schuldzuweisungen, durch verbindende Sprache zu ersetzen,
- frühzeitiger auf Konflikte zu reagieren,
- in Konfliktsituationen konstruktiv zu bleiben,
- besser zu verstehen, was Ihnen selbst und anderen wichtig ist,
- langfristig wertschätzende und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

Wir wollen lernen
- eine Situation zu beobachten, ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten,
- die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu klären und klar auszudrücken,
- die Kunst des Zuhörens - Gefühle und Bedürfnisse der Gesprächspartner zu hören und ernst zu nehmen,
- eigene Ziele und Werte zu verwirklichen - aussichtsreiche Bitten zu formulieren,
- Störungen aktiv und aufrichtig anzusprechen - Ärger konstruktiv auszudrücken,
- Wertschätzung auszudrücken und entgegenzunehmen,
- die Menschen hinter den Konflikten zu sehen.

Dazu üben wir
- erlebnisorientiert
- gemeinschaftlich
- praxisnah

Zur Vorbereitung
M. Rosenberg: "Gewaltfreie Kommunikation", Junfermann Verlag
U. Schirmer: Einfühlsame Gesprächsführung, in: Psychiatrische Pflege Heute 1/2010, S. 36-39.

ACHTUNG!!!
Der Termin wurde verschoben vom 25.-27.09.18 auf den 10.-12.09.18!



Hinweis

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



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