
ZeSaM-Tagung 2025
Neue Therapieansätze in der Forensischen Psychiatrie
Der Zentrale Steuerungsausschuss des Maßregelvollzugs in Bayern (ZeSaM) wurde von den bayerischen Bezirken zusammen mit dem Freistaat Bayern gegründet, um den Maßregelvollzug gemeinsam strategisch weiter zu entwickeln. Mit dem neuen Format einer Fachtagung möchte der ZeSaM über den bayerischen Tellerrand hinaus gemeinsam Herausforderungen thematisieren, innovative Konzepte zeigen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung nicht nur in Bayern leisten.
Mit der Tagung wollen wir der Frage nachgehen, ob sich die Unterbringungszeiten im Maßregelvollzug durch neue Konzepte weiter verkürzen lassen. Dies dient sowohl dazu, den Freiheitsanspruch der Patientinnen und Patienten noch mehr in den Fokus zu stellen, als auch der zunehmenden deutschlandweiten Überbelegung im Maßregelvollzug zu begegnen.
Dabei sollen Möglichkeiten der Ambulantisierung in den Blick genommen werden: Lassen sich die neuen Versorgungsformen der Akutpsychiatrie auf den Maßregelvollzug adaptieren? Welche Anpassungen müssen dafür auf Versorgungsformen wie z.B. die Stationsäquivalente Behandlung nach § 115 d SGB V (StäB) oder Modelle sektorenübergreifender Versorgung nach §64 b SGB V vorgenommen werden? Lassen sich Konzepte der aufsuchenden Hilfe (Assertive Community Treatment) erfolgreich auf den Maßregelvollzug übertragen? Und wenn ja, was braucht es dazu?
Im Rahmen der Tagung werden ReferentInnen nationale und internationale Modellprojekte vorstellen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Das Ziel ist, berufsgruppenübergreifend die Möglichkeit der Ausweitung der Projekte und auch juristische Implikationen zu diskutieren.
Die Tagung richtet sich an alle Funktionsgruppen im Maßregelvollzug, aber auch an externe Netzwerkpartner, insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Strafvollstreckungskammern und der Staatsanwaltschaften.
Mit der Tagung wollen wir der Frage nachgehen, ob sich die Unterbringungszeiten im Maßregelvollzug durch neue Konzepte weiter verkürzen lassen. Dies dient sowohl dazu, den Freiheitsanspruch der Patientinnen und Patienten noch mehr in den Fokus zu stellen, als auch der zunehmenden deutschlandweiten Überbelegung im Maßregelvollzug zu begegnen.
Dabei sollen Möglichkeiten der Ambulantisierung in den Blick genommen werden: Lassen sich die neuen Versorgungsformen der Akutpsychiatrie auf den Maßregelvollzug adaptieren? Welche Anpassungen müssen dafür auf Versorgungsformen wie z.B. die Stationsäquivalente Behandlung nach § 115 d SGB V (StäB) oder Modelle sektorenübergreifender Versorgung nach §64 b SGB V vorgenommen werden? Lassen sich Konzepte der aufsuchenden Hilfe (Assertive Community Treatment) erfolgreich auf den Maßregelvollzug übertragen? Und wenn ja, was braucht es dazu?
Im Rahmen der Tagung werden ReferentInnen nationale und internationale Modellprojekte vorstellen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Das Ziel ist, berufsgruppenübergreifend die Möglichkeit der Ausweitung der Projekte und auch juristische Implikationen zu diskutieren.
Die Tagung richtet sich an alle Funktionsgruppen im Maßregelvollzug, aber auch an externe Netzwerkpartner, insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Strafvollstreckungskammern und der Staatsanwaltschaften.
BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!
Themen und Inhalte
Teilnehmerkreis
alle Berufsgruppen aus dem Maßregelvollzug, Vertreterinnen und Vertreter der Strafvollstreckungskammern und der Staatsanwaltschaften
Seminarnummer
2207/25
Preis
395,00 €
inkl. Unterkunft und Verpflegung
345,00 €
inkl. Verpflegung
Ort
Kloster Irsee
Termin
10.04.2025, 12:30 Uhr -
11.04.2025, 13:00 Uhr
11.04.2025, 13:00 Uhr
Kursleitung
Wenk-Wolff, Celia
Schlögl, Dr. med. Christian
Nitschke, Prof. Dr. med. Joachim
Schlögl, Dr. med. Christian
Nitschke, Prof. Dr. med. Joachim
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